Das Schweißbild – ein Anzeiger für Reitpferde-Muskeln...

Heute möchte ich Dich fragen:

Wovon träumst Du mit Deinem Pferd?

und:

Was ist zurzeit der größte Stolperstein, der Dich daran hindert, Dir diesen Traum mit Deinem Pferd zu erreiten?

Wenn Du auch nur ein klein wenig wie ich bist, dann stimmst Du mir sicher zu: Wir dürfen immer nach einer noch besseren Reiterversion von uns selbst streben – um unserem Pferd die Hand zu seiner nächsten Entwicklungsstufe reichen zu können.

Bitte lass mich wissen (gern per eMail an [email protected]), was Dich zurzeit beschäftigt, Dich vielleicht sogar nachts wach hält, wo Du Dir Gedanken machst, wie Du Deinem Pferd noch besser gerecht werden kannst, Euer nächstes Könnenslevel erklimmen kannst. Nun, was auch immer...

 

 

Möchtest Du Dich im Sattel sicherer fühlen, gemütlich durch's Gelände bummeln, Dein Pferd nur für Dich einfach schön und wertvoll reiten, im Dressurviereck brillieren oder es zu einem lebendigen Kunstwerk formen?

Nun, für all das kommst Du nicht umhin, Dir eine reelle Anlehnung zu erreiten – körperlich UND mental, darüber haben wir ja bereits lang und breit gesprochen...

Denn solange Du Dein Pferd mit den Zügeln im Zaum halten musst, kannst Du weder auf seine aktive Mithilfe zählen noch es mit unsichtbaren Hilfen tanzen lassen wie an Zauberhand geführt. Noch kannst Du seine Muskulatur effektiv trainieren, das haben wir ja bereits lang und breit besprochen…

Und inzwischen weißt Du, woran Du erkennst, ob Dein Pferd eine Mogelpackung ist oder wirklich sauber an Deinen Hilfen steht. Du hast den einfachen 3-Schritt-Prozess (Impuls, Genicklockerheit, Loslassen) kennen gelernt, mit dem Du Deine Pferd an Deine Hilfen reitest.

 

Ein Anzeiger für Reitpferdemuskeln...

Heute möchte ich Dir noch einen weiteren Indikator dafür vorstellen, der Dir zeigt, ob Du die "Reitpferde-Muskulatur" Deines Pferdes korrekt trainierst, ob Du also die für Tragfähigkeit, Schub- und Federkraft notwendigen Muskelpartien mit Deinem Training effektiv erreichst.

Denn vielleicht erinnerst Du Dich an meine Worte: "Der Kenner sieht auf den ersten Blick an der Muskulatur Deines Pferdes, wie gut Du es reitest." Wenn Du nun nach jedem Training das Schweißbild überprüfst, bekommst Du direkt einen Eindruck, ob das Training heute dazu beigetragen hast, diese korrekte Reitpferdemuskulatur zu kräftigen.

 

 

Grundsätzlich sind Schweißflecken ein Hinweis darauf, dass die Muskeln an dieser Stelle besonders beansprucht wurden.

Wenn Dein Pferd nur partiell schwitzt kann das ein gutes oder ein nicht so gutes Zeichen sein, je nachdem wo es auftritt und in welchem Kontext.

Unter dem Sattel und Zaumzeug wirst Du mehr Schweiß finden – hoffentlich gleichmäßig verteilt (auf das spezielle Schweißbild unter dem Sattel gehe ich hier nicht ein, denn das Gesamt-Schweißbild hier gilt für Longieren und freies Spielen ebenso).

 

Betrachten wir unser Pferd von vorne nach hinten:

Kopf, Ohren, Stirn, Kinngrube und Hals

Schwitzen an Kopf und Hals ist bei Anstrengung normal und ein gutes Zeichen: Wenn Dein Pferd kaut, sind die Muskelstränge über der Stirn und teilweise auch hinter den Ohren in Aktion. Auch Schweiß in der Kinngrube rührt von diesem Kauen her und tritt durchaus ohne Sperriemen auf.

Wenn Dein Pferd allerdings schnell oder gar ohne Grund, also ohne Anstrengung an Kopf und Hals schwitzt, leidet es unter mentalem Stress, oft verursacht durch Aufregung, Angst oder Schmerz.

 

Halsunterseite, Brustbasis, Kopf-Arm-Muskel-Bereich

Wenn Du Dein Pferd durchlässiger reitest und es über Silhouettenwechsel zwischen Dehnung und Versammlung animierst, seinen Hals aufzuwölben, ist Schweiß an der Halsunterseite sehr gut. Er rührt im Bereich des Brustbein-Unterkiefer-Muskels von der eifrigen Kautätigkeit her – ein positives Zeichen. Der Oberarm-Kopf-Muskel (ähnlich auch der Schulter-Hals-Muskel) hat die Aufgabe, die Vorderbeine in der Bewegung nach vorn zu führen, in der Dehnung bedeutet weites Vorgreifen, in der Versammlung hohen Anheben. Ist er geschmeidig tätig (durch Deine Silhouettenwechsel und geeignete Gymnastikübungen), schwitzt Dein Pferd am Hals – gut gemacht!

Doch Vorsicht: Häufig findet man Pferde mit stark ausgeprägtem Unterhals oder gar Hirschhals, die nie gelernt haben, die Rückenbrücke aufzuwölben.

Manchmal ist die Tendenz dominierender Unterhalsmuskulatur schon (mehr oder weniger unbewusst) im Rasseziel verankert, z.B. bei Arabern, Gangpferden, Barockrassen, inzwischen auch bei unseren modernen Dressurpferden...

Viele Reitweisen (bei den genanten Spezialrassen und ebenso häufig bei Hengstvorführungen moderner Sportpferde oder in hohen Dressurklassen zu beobachten) forcieren diese hohe Aufrichtung. Denn sie verleiht Pferden einen wunderbar stolzen Ausdruck und spektakuläre Gänge. So sieht man heute nicht nur dafür gezüchtete Spezialrassen die Bein hoch anwinkeln, sondern man sieht moderne Dressurcracks in exaltierten Gängen die "Lampen austreten". Abgesehen vom angezüchteten Gebäude, wird dabei nicht selten der Rücken ver- und der Unterhals angespannt, um diese spektakuläreren Gänge zu erzeugen. Es braucht diese Muskeln, um sie zu zeigen und sie müssen dafür trainiert werden, was in gesundem Maß auch wichtig und wünschenswert ist.

Wenn aber wir als Reiter im Sattel eines Spezialrasse-Pferdes oder eines solchen modernen Reitpferdes nicht besonders großen Wert darauf legen – und höllisch darauf aufpassen –, den Rücken zu wölben und die Hinterhand mitzunehmen, lernen diese Pferde meistens nicht, ihren Rücken zu benutzen und die Rückenbrücke auch mit Reitergewicht schwingen zu lassen. Es fällt ihnen schon anatomisch bedingt eben sehr schwer und liegt umso mehr in unserer Verantwortung und in unserer Hand, ihnen den Weg gesunden Gerittenwerdens zu zeigen.

Manchmal ist auch nur unsere Reiterhand nicht weich und nachgiebig genug, sodass das Pferd versucht, sich dem unangenehmen Druck im Maul zu entziehen, indem es sein Maul verspannt (es verbeißt sich), sich aufs Gebiss legt oder sich heraushebet. In allen Fällen dominiert die Unterhalsmuskulatur.

Ebenso oft sieht man Pferde, die sich optisch schön an die Senkrechten stellen und trotzdem die falsche Halsmuskulatur anspannen – erkennbar am sogenannten „falschen Knick“.

Und zu guter Letzt täuschen so eine Schonhaltung oder "Mogelpackung" auch die meisten Hilfszügel als "korrekte Haltung" vor. Statt Durchlässigkeit zu erzeugen stoßen sich die Pferde daran und so führen dieses "Hilfs"zügel zum Anspannen des Unterhalses – Druck erzeugt Gegendruck!

Deshalb gilt: Das Schweißbild der Vorhand ist immer im Kontext des Schweißes an der Hinterhand zu betrachten. Schwitzt Dein Pferd nur vorn, ist das ein Indiz dafür, dass es auf der Vorhand lief, gegen die Hand ging oder sich innerlich angespannt hat. Schwitzt es in der Hinterhand ebenso (oder fast so) stark, kannst Du wiederum beruhigt sein, dass Du es mit großer Wahrscheinlichkeit angemessen gefordert hast.

 

Sattel- und Gurtlage

Schwitzt Dein Pferd in der Gurtenlage (auf Höhe der Ellenbogen) – auch ohne Gurt – ist ein gutes Zeichen. Sind die Schweißflecken unter dem Sattel gleichmäßig: prima! Wenn nicht, ist ein Sattelcheck Pflicht.

 

Lende & Flanken

Interessant wird es hinter dem Sattel – wenn Du hier Schweiß findest: Herzlichen Glückwünsch! Dein Pferd hat sein Becken gekippt und im Lendenbereich aktiv gearbeitet. Das ist wichtig für die elastisch schwingende Rückenbrücke – und wiederum durch häufige Silhouetten, Tempo- und Gangartenwechsel förderbar.

Schwitzt es auch an den Flanken – nochmal herzlichen Glückwunsch! Es hat auch seine schräge Bauchmuskulatur aktiv benutzt. Die ist ebenso wichtig, um den Rücken aufzuwölben und schwingend herzugeben.

 

Hosen und Hinterschenkel

An diese Muskulatur kommst Du besonders gut heran, wenn Du zwischen Schub- und Tragkraft wechselst, wenn Du also beginnst, Dein Pferd in Richtung Versammlung zu fördern.

Schweiß an der langen Sitzbeinmuskulatur und an den sogenannten Hosen, der Muskulatur an den Außenseiten der Hinterschenkel entsteht durch die Hankenbeugung in der Versammlung – oder durch häufiges Abschnellen vor einem Sprung.

 

 

Nun, wie sieht das Schweißbild Deines Pferdes aus?

Und wie ändert es sich, wenn Du den 3-Schritt-Prozess, den ich Dir erklärt habe anwendest und Dein Pferd damit (durch-)lässiger reitest?

 

Vermutlich geht es Dir dann trotzdem noch wie den meisten Reitern: Es tauchen weitere Fragen auf, wie z.B.

  • Wie genau gebe ich den Impuls nach vorn?
  • Wie werde ich auf eine faire Weise "Herr/in" über das Tempo?
  • Was mache ich, wenn mein Pferd zu wenig oder zu viel Go! hat?
  • Wenn es nicht am Schenkel zündet? Wenn es auf den Zügel drückt?
  • Wenn es sich nicht dehnt, zu leicht im Genick ist? Wenn es nicht aktiv genug in der Hinterhand ist?
  • Was mache ich eigentlich genau mit Sitz, Beinen und Zügeln, um nicht versehentlich in Kraftmeierei zu verfallen?
  • Wie locke ich mein Pferd in die korrekte Stellung und überzeuge es, sie zu erhalten?In welcher Haltung muss es dafür sein, in welcher darf es nicht sein?
  • Wie sorge ich denn dafür, dass es sein Genick im Vertrauen loslässt – ohne ihm dabei zu schaden oder zu riegeln?
  • Wie beziehe ich mein Pferd auf mich, wenn es mehr an der Umwelt interessiert ist als an mir?
  • Wie komme ich lässig an der Gruselecke in der Halle oder am Richterhäuschen auf dem Turnier vorbei, auch wenn mein Pferd gerade blockieren will?
  • Wie verhindere ich, dass es unkontrolliert durchstartet?
  • Was genau muss ich tun, um diese körperliche und diese mentale Anlehnung stabil zu erreiten???
  • und, und, und…

 

Fragen über Fragen und gerade auf die Feinheiten in den Antworten auf sie kommt es an!

Wenn Du Antworten auf diese und weitere Fragen haben möchtest und bereit bist, an der Hand genommen zu werden und den exakten "An Deinen Hilfen"-Prozess zu erlernen, helfe ich Dir gern!

Mit meiner wirklich einfachen Plus1,Plus3-Technik entlarvst Du nicht nur jedes Mogeln sofort, sondern erziehst Dein Pferd, immer sicherer an Deinen Hilfen zu stehen und auch dort zu bleiben. Kein Mogeln mehr, kein Wegaalen und kein Sich-dem-Trainingsreiz-entziehen mehr...

Du installierst sozusagen einen neuen "Glaubenssatz", eine innere Überzeugung, in seinem Kopf: Dass es bei Dir sicher ist, sich unter Deinem Sattel wohl fühlt und es großen Spaß macht, Deinen Hilfen willig und prompt zu folgen!

 

Das ist, wo die Magie beginnt...

Das ist, wo Du das Schweißbild und damit seine gesunde Rückenbrücke und Reitpferde-Muskulatur gezielt beeinflussen kannst...

 

Wie Du diese Magie systematisch erzeugst, kannst Du jetzt ganz leicht lernen und in jedem Sattel nutzen!

Ich wiederhole es gern noch einmal für Dich wenn Du jetzt denkst (ja ich bin hartnäckig, weil ich EINFACH WEISS, dass dieses Training jedes Reiter-Pferd-Paar braucht und ich sehe es als meine ehrenvolle Verpflichtung, Dir das so klar zu sagen):

 

Gerade habe ich mein "An Deinen Hilfen"-Training, das ursprünglich eine kurze DVD war, zu einem umfangreichen Intensiv-Seminar voller Detailanleitungen, Übungen und erhellender Aha!-Effekte erweitert.

"An Deinen Hilfen – Das Plus1,Plus3-System® für Deine Verlass-Verbindung im Sattel"

Steig jetzt zu mir in den Sattel, blicke mir beim Reiten über die Schulter und mach 1:1 in Deinem Sattel nach, was ich tue, um meine Pferde reell an die Hilfen zu reiten!

Damit meisterst Du Dir reelle Anlehnung – die körperliche und die mentale – und erreitest Dir im Handumdrehen eine reelle Verlass-Verbindung im Sattel …mit sanfter Technik statt Kraft, Druck oder schnödem Drill! Du weißt, dass diese Neuauflage seit einigen Tagen offiziell verfügbar ist.

 

 

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