🐴🔑💞 Nase zum Boden! Lehre Dein Pferd korrekte Antworten: 2 Tipps

 

🏇🔑💡💖 Reelle Dehnung – verstehst Du sie?

Wann dehnt sich Dein Pferd korrekt und wie kannst Du die Dehnung verbessern?

Dazu zwei Tipps:

💖💖💖💖 Hier TIPP #1:

Das Hals-fallen-lassen bei aktiver Hinterhand und durchlässigem Genick ermöglicht, dass der Rücken sich zur Brücke aufwölbt, die Dich trägt. Dein Pferd "gibt", fachsprachlich ausgedrückt, seinen Rücken "her" und lässt Dich weich sitzen, wenn diese Brücke nicht nur nach oben drückt, sondern auch aufwärts-abwärts schwingt.

Diese reelle Dehnung erreichen wir im Sattel NUR – und wirklich nur – bei geöffneter Ganasche, d.h. wenn der Kopf Deines Pferdes an bis kurz vor der Senkrechten ist.

Doch VORSICHT: Ist die Ganasche ZU weit geöffnet (z.B. wenn ein Reiter aus falsch verstandener Pferdeliebe die Zügel nicht anfassen und das Genick durchlässig erhalten möchte), funktioniert die Rückenbrücke AUCH NICHT.

Für den Kopf-Hals-Winkel, in dem diese elastisch tragende Rückenbrücke in Dehnung funktioniert, haben wir nur nur einen kleinen Spielraum:

  • Rollt unser Pferd sich ein, schwingt der Rücken nicht.
  • Stellen wir unser Pferd in der Tiefe zu eng ein, wölbt sich die Brücke nicht.
  • Fällt unser Pferd auseinander, gibt es keine Brücke.
  • Schlurft unser Pferd durch den Sand, hält die Brücke nicht.

 

💖 Nun, erkennst Du wie wichtig und wertvoll Deine Fähigkeit ist, den "Silhouettenwechsel" zwischen Dehnung und Versammlung (bzw. Arbeitshaltung) zu erzeugen zu können?

 

Bitte vergiss niemals: Dieser "Silhouettenwechsel", wie ich ihn nenne, zwischen versammelter und gedehnter Haltung ist das Fundament pferdegerechten, gesunden Reitens!

Jedes Pferd, egal auf welcher Ausbildungsstufe sollte IMMER dehnungsbereit sein.

 

Und dehnungsbereit heißt:

ein angenehmer Zug auf dem Zügel, ein feiner, je nach Ausbildungsstand mehr oder weniger deutlich spürbarer sanfter, elastischer Händedruck.

Diesen Silhouettenwechsel reell zu erreiten darf Dein erstes Ziel im Sattel sein. Das heißt nicht, dass wir es gleich erreichen können oder müssen.

 

Dazu eine kleine Story von meinem Youngster Sir Q

Oben siehst Du meinen Fiete und meinen Harry, Q zeige Dir ganz sicher wieder in einem der nächsten Posts und Du siehst ihn in meiner Lehrstunde (www.smartreiten.com/an-den-hilfen) auch in der feinen, reellen Anlehnung, in der er jetzt ist, in diesem feinen Dialog, den wir zusammen führen...

Sir Q ist jetzt 7 Jahre alt und eigentlich komme ich erst jetzt so ganz allmählich dazu, ihn sportlich zu reiten.

Warum?

Nun, er war schlicht lange nicht in der Lage, mit seinem wachsenden Körper umzugehen, sich zu koordinieren (das ging so weit, dass er sich phasenweise im freilaufenden Galoppieren in der Halle immer wieder mit der Schulter an der Bande abstoßen musste, um irgendwie auf dem Hufschlag zu bleiben...).

Er hat einen Bockhuf, was ihm die Balance erschwert. Er hatte zu lange Kniebänder, wovon sich das rechte inzwischen stabilisiert hat, das linke noch nicht. Und er hatte vor fast 2 Jahren einen krassen Unfall mit dem Paddockzaun, den er wie durch ein Wunder überlebt hat. Ohne groß sichtbare Schäden, aber doch mit Nachwehen, die immer noch nicht ganz ausgestanden sind.

All das zusammen führte dazu, dass ich ihn unter dem Sattel nicht fordern konnte und wollte. (Die Wissenschaft zeigt: KEIN Pferd ist vor 6 Jahren mit seinem Körper fertig, warum also sollten wir es belasten, wir können lediglich durch schonendes Spiel zu Fuß und ggf. auch im Sattel das spätere reelle Reiten bestmöglich vorbereiten...)

Außerdem ist Q sehr leicht im Genick. Das heißt, er traute sich auch nicht, sich ans Gebiss heran zu dehnen.

Kein Zug auf dem Zügel = kein aktives, vertrauensvolles Herantreten an die Hand = keine reelle Anlehnung...

 

Sir Q beherrschte dennoch sehr schnell den Silhouettenwechsel rein auf Körpersprache und Energie – denn wir haben dank meines meines "ABC am Boden" und "ABC im Sattel" eine felsenfeste, unerschütterliche mentale Anlehnung, er orientiert sich in jeder Situation an mir – doch eben noch OHNE reelle körperliche Anlehnung.

Denn dafür hätte er VOR meinen treibenden Hilfen stehen müssen, was er in all dieser Zeit nur phasenweise konnte.

Erst als er in der Lage war, das Gebiss zu suchen und aktiv von hinten nach vorn an meine Hand heran zu schwingen, kraftvoll mit den Hinterbeinen abzufußen und seinen Rücken schwingen zu lassen, habe ich diesen angenehmen Händedruck nicht nur in flüchtigen Momenten erhalten, sondern konnte ihn nun mit der Plus1,Plus3-Technik in Nullkommanichts stabilisieren.

 

Jetzt haben wir mentale UND körperliche Anlehnung – und was soll ich sagen:
Dieser Sir Q, er macht einfach süchtig!

 

Vorher war es schon wunderschön, ihn reiten: er ist so leichtrittig und willig. Er versteht und mich kennt seine Tanzschritte von unserem Spiel am Boden: Wenn ich im Galopp "Kehrt" sage, springt er eine Pirouette, es fällt ihm einfach zu. Na klar habe ich das nicht forciert, denn ohne reelle körperliche Anlehnung hätte ich ihm damit arg geschadet...

 

Und eben das ist es, was ich Dir hier mitgeben möchte: Bitte, bitte, bitte, schau wirklich genau hin:

Ist Dein Pferd jederzeit REELL dehnungsbereit?

Wie lange brauchst Du von dem Moment, in dem Du ihm das Dehnungsangebot machst, bis es sich in der optimalen, schwungvollen Dehnungshaltung bewegt? Sofort? Oder dauert das, stößt es Dir gar die Zügel aus der Hand, macht sich frei, fällt auseinander oder flitz los...? Oder verkriecht es sich, rollt sich ein...???

Und umgekehrt:

Ist Dein Pferd jederzeit REELL versammlungsbereit (also bereit, sich aus der Dehnungshaltung wieder in die Arbeitshaltung oder in de Versammlungshaltung bitten zu lassen?

Wie lange brauchst Du von dem Moment, indem Du Dich im Sattel königlich aufrichtest, bis Dein Pferd es Dir gleich tut und sich versammelt (in dem Maß, in dem es sein Ausbildungsstand zulässt)? Sofort? Brauchst Du dafür Deine Hand? Oder folgt es Deinem Vorbild? Oder stützt es sich jetzt auf Deiner Hand ab und lässt sich bitten...???

 

Wenn Du nicht SOFORT unmittelbar nur über Deine Energie diesen Silhouettenwechsel Deines Pferdes auslösen kannst – und zwar unter Beibehaltung dieses sanften Händedrucks – hast Du mit hoher Wahrscheinlichkeit KEINE REELLE körperliche Anlehnung (es sei denn, Du bist mit Deinem Pferd schon so weit fortgeschritten, dass Du einen Grand Prix auf Halsring reiten kannst).

 

Doch keine Sorge, auch wenn dieser Silhouettenwechsel so immens wichtig ist – und manchmal lange Zeit braucht, um wirklich zu reifen (wenn Dein Pferd es wie Sir Q eben gerade körperliche nicht leisten kann) – Du kannst ihn Dir systematisch erreiten!

Und wenn Du das tust, kannst Du Dein Pferd jederzeit in jede beliebige Haltung bringen – und diese auch häufig wechseln.

Das wiederum ist ein wesentlicher Schlüssel, um Tragemuskulatur effektiv aufzubauen.

Denn die wächst weder OHNE Trainingsreize noch unter Dauerbelastung. Sie braucht genau diesen Wechseln zwischen Versammlung (auch wenn es beim Jungpferd erst die Arbeitshaltung sein muss) und Dehnung in reeller Manier.

Mehr zum Wert reeller Anlehnung erfährst Du hier:

www.smartreiten.com/an-den-hilfen

 


 

💖💖💖💖 Hier kommt TIPP #2:

Nase zum Boden!

Bitte bei geöffneter Ganasche!

Schau Dir das Video an und lehre Dein Pferd, Dir korrekt zu antworten!

 

Wie das im Detail auf eine sanfte, feine Art und Weise geht, lernst Du in meinem "An Deinen Hilfen"-Videoseminar:

www.smartreiten.com/an-den-hilfen

 

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