🗝🤩 Dank Tuulis Tipps habe ich meine Galoppschreckgespenster ad acta gelegt und stolzes Blitzen in den Augen meines Pferdes erzeugt

Erfolgsbericht von Kathi Meier
– Züchterin, Jungpferdeausbilderin & Dressuramazone –
 

Hallo Tuuli,

ich wollte dir mal ein Feedback geben vom gestrigen Tag. Erst einmal danke für Deine Anmerkungen zum Trainingsplan. Ich werde ihn noch mal anpassen und die Zielsetzung greifbarer gestalten.

 

Konzentration erreicht!

Am Freitag habe ich Konditiontraining mit Püppi an die Longe verlegt, mit dem Ergebnis, dass sie so gefordert war, dass sie sich tatsächlich nur auf ihre Aufgabe konzentriert hat und mit Nase Richtung Boden galoppiert ist.

Ruhig, gelassen, gesprungener nicht geraster Galopp, super schön.

 

Mein Ziel: Die Galoppschreckgespenster endlich zu verjagen... – Mit dem Weg der kleinen Schritte klappt's!

Schritt 1: Aufwärmen an der Longe

Gestern habe ich die Aufwärmphase dann auch an die Longe verlegt, damit sie dort auch nochmal schön ruhig galoppieren kann. Mein Schreckgespenst ist ja vor allem die Galoppade auf der linken Hand, der Galopp an der Longe war wichtig für mich und meine Gedankenbilder.

Sie war von Anfang an ruhig gelassen und hat zugehört. Aufsteigen mit Zügel an der Schnalle anfassen klappt ganz hervorragend, Training hat gefruchtet. Sie bleibt artig stehen.

Schritt 2: Mit klarem Rahmen effektiv am Außenzügel führen

Die Lösungsphase habe ich auf großen Linien angelegt mit ein bischen Schenkelweichen links wie rechts. Für die Arbeitsphase habe ich mir das Ziel gesetzt, dass ich meine Galoppschreckgespenster endlich verjagen möchte.

Also fiel die Wahl auf die "Schlangenlinie mit Volten"-Übung (doppelte Schlangenlinie an der langen Seite mit 3 Volten nach innen und 2 Volten nach außen oder Schlangenlinie durch die ganze Bahn mit Volten in den Bögen), damit ich sie besser einrahmen und deutlicher gerade auf der linken Hand am Außenzügel führe.

Mit der Übung haben wir gut zu tun gehabt, es fiel mir tatsächlich schwer, sie in kurzer Abfolge mit Sitz und Schenkeln einzurahmen und sie abzuspielen mit deutlicher Führung am Außenzügel.

Schritt 3: Galopp am Außenzügel und Losmachen innen auf der Wohlfühlseite

Als dass dann aber klappte, habe ich dieses Gefühl auf der rechten Hand im Galopp getestet. Ich musste mich schon überwinden, sie innen loszulassen, ich muss ja immer auf alles vorbereitet sein und neige dazu, vorne festzuhalten. Bewusst habe ich also mich daran erinnert sie auch loszulassen.

Es hat gut geklappt, sogar die Linie konnte ich einhalten und es wurde von Sprung zu Sprung ein immer gelassenerer frischer Galopp im Vorwärts mit Tendenz Nase zum Boden.

Schritt 4: Test gelassen durchstehen und sich selbst ein Herz fassen!

Auf der linken Hand hat sie dann tatsächlich noch einmal getestet: Stoppen, Steigen Programm abspulen.

Ich habe mir ein Herz gefasst und sie verbal harsch korrigiert und gleichzeitig energische Impulse am Bein gegeben und vorne auch losgelassen.

Den zweiten Versuch hat sie mir zwar schon etwas vorweggenommen, aber ich konnte – ohne dass der Hals abbricht oder sie sich festbeißt – frisch nach vorne reiten, ohne Buckeln, und sogar die Linie einhalten und das über mehrere Runde, Überstreichen ohne dass sie es ausnutzt und ich konnte sogar endlich mal versuchen mich schwer reinzusetzen.

Ich war unfassbar glücklich, so ein Glücksgefühl hatte ich schon lange nicht mehr. Ich habe sogar die Zügel im Galopp lang hingegeben sie überschwänglich gelobt und dann Schluss gemacht.

Du glaubst gar nicht, wie breit mein Grinsen war!

 

Dann ein weiteres Highlight:

 

Souveräne Führung beginnt schon zu Fuß – das Ziel: Das stolze Blitzen in den Augen Deines Pferde sehen!

Schritt 1: Solide Vorbereitung und Erklären von "Halt", "Bleib" und "Komm zu mir"

Wir haben eine junge Jährlingsstute, die jetzt beginnt, wahnsinnig zu testen: unter anderem in die Box zu gehen, ohne kurz vorher anzuhalten und sich keinen Zentimeter mehr zu bewegen. Am Samstag habe ich es mit ihr ausdiskutiert, sie immer wieder vorwärts und rückwärts mit dem Bodenarbeitsseil geschickt. Rückwärts nimmt sie tatsächlich noch nicht so ernst, aber das Ranlocken klappt gut. Sie jedes Mal gelobt, drüber nachdenken lassen und nach und nach sich bis zum Boxeneingang vorgearbeitet.

Irgendwann stand ich am langen Seil in der Box, sie davor und dann fing sie mächtig an nachzudenken. Es dauerte nicht lange, dass sie sich rund wie ein Flitzebogen vor der Box positionierte. Man merkte, sie will, aber traute sich wohl nicht. Am Eingang ist eine Holzbohle vormontiert, weil der Beton etwas abfällt und sie nicht Gefahr laufen soll, den Fuß zwischen Betongang und Boxentür zu bekommen. Und vor dieser Bohle scheint sie sich zu gruseln. Dann plötzlich hat sie sich ein Herz gefasst und ist in die Box gesprungen, ich habe sie überschwänglich gelobt.

Schritt 2: Mut fassen – für ein dickes Lob

Gestern dann der Riesen-Erfolg: Beim Reinbringen gestern abend hat sie kurz gestockt, sich gesammelt und ist mit einem Mutsprung wie den Tag zuvor in die Box gesprungen. Und man konnte sehen, wie ihr Gesicht Bände sprach: "Hab ich gut gemacht, oder?"

Es funktioniert also tatsächlich. Ihr Mut am Samstag abend wurde belohnt, dass hat sie sich gemerkt und sich am nächsten Tag wieder getraut und ist unglaublich stolz auf sich. Vielen lieben Dank liebe Tuuli!

Mit Geduld und Spucke kommt man tatsächlich spielend leicht ans Ziel! Und sie verstehen es genau, wenn sie etwas gut gemacht haben und wachsen daran.

Das Blitzen in den Augen habe ich gestern zweimal ganz deutlich gesehen – etwas, wofür ich lange blind gewesen bin und dank Dir auch endlich in den Genuss kommen durfte.

Und es macht auch den Menschen glücklich, wenn man sieht, wie stolz dieses Lebewesen auf sich selbst ist und genießt.

Liebe Grüße, Kathi

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